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Zum Ende der Seite springen Pro Gitarre / Pro Bass- Guide 2 Bewertungen - Durchschnitt: 10,002 Bewertungen - Durchschnitt: 10,002 Bewertungen - Durchschnitt: 10,002 Bewertungen - Durchschnitt: 10,002 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00
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Pro Gitarre / Pro Bass- Guide Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hi Leute

Da viele von euch noch keine oder wenig Erfahrung mit der Gitarre haben, kam mir die Idee eines Pro Gitarren / Pro Bass-Guide in den Sinn, den ich hiermit starten möchte. Er wird allerdings nach und nach komplettiert, für alles auf einen Wisch habe ich nicht die Zeit Augenzwinkern

Entschuldigt auch das ein oder andere nicht ganz scharfe Bild. Übrigens: Für die grundsätzlichen Regeln von Rock band 3 bitte ich euch, die Tutorials im Spiel durchzugehen, da wird alles groß und breit erklärt. Ich möchte hier eher zeigen, wei man sich das lernen erleichtern kann.

---------------Inhalt-------------------
1) Die Elemente der Gitarre
--------1a Die Saiten eurer Gitarre

2) Wie halte ich die Gitarre richtig?
--------2a Die klassische Spielweise
--------2b Die moderne Spielweise
--------2c Gitarre und Bass im Stehen spielen

3) WIe spielt man Noten und Akkorde?
---------3a Die rechte Hand
---------3b Die linke Hand

4) Musikalische Grundlagen
---------4a Wie entsteht Musik?
---------4b Wie funktionieren Tonleitern?
---------4c Was sind Intervalle?
---------4d Erläuterungen zur Notenschrift

5) Erste Übungen für Bass und Gitarre

(wird fortgesetzt)
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Pro Gitarren / Pro Bass-Guide Teil 1: Die Elemente der Gitarre

Bevor wir mit der Gitarre loslegen, solltet ihr wissen, wovon wir überhaupt sprechen und wie eure Gitarre aufgebaut ist. Nicht alles, was ihr in diesem Guide lest, wird direkt für Rock Band 3 gebraucht. Dennoch sind viele Einzelheiten nützlich, vor allem, wenn man darüber sprechen und Erfahrungen austauschen will. DIe meisten Regeln und Gebräuche gelten übrigens auch für den Bass, nur dass dieser normalerweise über vier dickere Saiten verfügt.

Als einfaches Sinnbild für eure Gitarre könnt ihr euch einen Frauenkörper vorstellen. Oben ist der Kopf, dann folgt der Hals und schließlich der kurvenreiche Körper, der auch Korpus genannt wird.




Auf dem Hals sind Saiten gespannt. Im Falle der Mustang Pro Gitarre werden sie durch Knopf-Reihen ersetzt, so dass ihr nur am Korpus sechs kurze Saiten findet.

Dort wo Lücken zwischen den Buttons sind, liegen normalerweise kleine Metallstege, die den Hals in Bünde unterteilen. Bünde nennt man auch Frets.

In jeder Saite liegt auf jedem Bund (bzw Knopf) ein Ton. Je weiter weg der Bund vom Körper / Korpus ist, desto tiefer der Ton, je näher am Korpus , desto höher der Ton. Geht man auf einer Saite von einem Bund auf den daneben, so bewegt man sich einen Halbton, lässt man einen aus und bewegt sich gleich zwei Bünde, so sind es logischerweise zwei Halbtöne, also ein Ganzton. Mehr dazu später, wenn wir zu den Tonleitern kommen.

Erklärung: Positioniert ihr auf einer echten Gitarre den Finger in einem Bund, so verkürzt ihr die Spanne der gehaltenen Saite. Je kürzer die Saite, desto höher schwingt sie beim Anschlagen. Das könnt ihr auch mit einem Stück Schnur probieren. Spannt die Schnur ganz fest und zupft an ihr - ihr könnt einen Ton hören. Spannt die Schnur nun kürzer und der gezupfte Ton wird heller. Da dei Mustang Gitarre eine echte Gitarre simuliert, gelten für sie dieselben Regeln.

----Die Saiten eurer Gitarre----

Zur besseren Unterscheidung benennt man die Saiten nach dem Namen des Tons, den sie anklingen lassen, wenn man sie offen spielt (manche sagen dazu auch eine Saite leer spielen). Eine Saite offen spielen heißt, sie anzuschlagen, ohne sie mit einem Finger auf dem Hals zu verkürzen.

Die oberste Saite eurer Gitarre ist bei einer echten Gitarre die dickste. Schlagt ihr sie offen an, so ertönt der Ton E. Die zweite ist die A-Saite, die dritte ist die D-Saite, dann G-Saite, H- Saite und die "hohe" E-Saite, die desshalb hoch klingt, weil sie die dünnste Saite an der Gitarre ist.. In der Reihenfolge E,A,D,G,H,E wird der Klang der Saiten immer höher.

Diese Reihenfolge kann man sich mit einer Eselsbrücke gut merken. Merkt euch einfach den Satz

Ein Anfänger Der Gitarre Hat Eifer.

Der Anfangsbuchstabe jedes Worts entspricht dem Namen der Saiten. Auf dem Rock Band Notenhighway werden Noten auf diesen Saiten für euch farblich markiert, damit ihr sie besser unterscheiden könnt. Allerdings ist die sicht nach links gekippt. Somit ist die tiefe E-Saite in der Notendarstellung bei Rock band 3 ganz links und die hohe E-Saite ganz rechts. Passt aber gut für unserere Eselbsbrücke, die ihr nun genauso lesen könnt.




Wie ihr seht, gibt es zwei E-Saiten an einer Gitarre. Sie lassen auch den gleichen Ton erklingen, nur in zwei Varianten, eine höhere und eine tiefere Variante. Mehrmüsst ihr erstmal nicht wissen- mehr dazu, wenn wir zu den Tonleitern kommen. Nur eines müsst ihr beachten: Die Note H wird außerhalb Europas normalerweise "B" genannt.

Beim Bass gilt der gleiche Aufbau, nur eben ohne die beiden letzten Saiten. Der Bass verfügt normalerweise über die Saiten E A D G. wobei es auch Bass-Varianten mit mehr Saiten gibt.

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Teil 2: Wie halte ich meine Gitarre richtig?

Je nach Belieben könnt ihr im Sitzen oder im Stehen spielen. Dabei solltet ihr euch die Gitarrenposition so einrichten, dass ihr sowohl mit der linken als auch der rechten Hand gut an die Saiten kommt.

---Die klassische Spielweise---
Die Beschreibung gilt für Rechtshänder. Linkshänder machen es genau spiegelverkehrt.

Bei der klassischen Spielweise setzt ihr euch auf einen Stuhl - aber nicht so, dass ihr mit dem vollen Hintern draufhängt, sondern so, dass die Beine ein wenig Freiheit haben. Spreizt die Knie ein wenig voneinander ab und legt die Gitarre so hin, dass der nach innen gezogene Bogen des Korpus genau auf euer linkes Bein passt. Dabei schrägt ihr die Gitarre etwas an, sodass der Hals etwa 25-35 Grad nach oben links schaut.

So könnt ihr problemlos mit der rechten Hand die Saiten am Korpus anspielen und mit der linken Hand Saiten auf dem Hals halten. Die Schräglage hilft beim einfacheren Wechsel der Bünde und bei der Übersicht.


---Die moderne Spielweise---
Moderne Gitarristen neigen dazu, die Gitarre auf dem rechten Bein abzulegen. Das ist auf Dauer etwas bequemer, macht sich aber insofern bemerkbar, als dass man mit der rechten Hand etwas ungenauer arbeitet, sofern man sich nicht im Laufe der Zeit schlichtweg daran gewöhnt. Sieht halt nicht ganz so spießig aus Augenzwinkern .


---Gitarre und Bass im Stehen spielen---
Es mag ja besonders cool aussehen, die Gitarre im Stehen am Knie zu haben und mit voll ausgestreckten Armen zu schrubben. Aber das ist echt nur Show. Gerade Anfänger sollten sich darauf konzentrieren, korrekt und bequem zu spielen. Hängt ihr euch die Gitarre um, dann also am besten nicht zu tief, sondern irgendwo auf Bauchhöhe. Wenn es bequemer ist, auch höher. Auch hier solltet ihr die Gitarre möglichst schräg nach oben halten, das erleichtert das Umlegen der Hand um Einiges.


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Teil 3: Wie spielt man Noten und Akkorde?

Für die genauen Regeln der Rock Band 3 -Notenvermittlung bitte ich euch, in die umfangreichen Trainer des Spiels zu schauen. Kurz angerissen:

Eure rechte Hand ist für den rhythmischen Anteil des Gitarrenspiels zuständig. Mit ihr zupft ihr einzelene Noten an oder streicht über mehrere hinweg und bestimmt somit WANN Tone erklingen. Die linke Hand übernimmt den melodischen Teil und bestimmt durch das Verkürzen der Saiten, WELCHE Töne gespielt werden. Linkshänder verdrehen diese Angaben bitte ins Gegenteil

Die Notation in Rock Band 3 hat starke Ähnlichkeiten mit sogenannter Tabulatur. Tabulatur, oder kurz "Tab", zeigt euch Zahlen auf den Saiten, die für die jeweiligen Bünde stehen. Eine Null auf der E-Saite heißt also, die linke Hand macht nichts und die rechte Hand zupft die E-Saite leer an.

Eine Zwei auf der E-Saite besagt, dass ein Finger der linken Hand den zweiten Bund auf der E-Saite festhält, während die rechte Hand die E-Saite anzupft. Gezählt wird vom Kopf der Gitarre an.






---Die rechte Hand---

Eure Rhythmus-Hand kann auf mehrere Weisen eingesetzt werden. Im Rock ist die geläufigste Methode der Einsatz eines Plektrums. Das ist ein kleines dreieckig abgerundetes Stück Plastik, das man zwischen Daumen und Zeigefinger hält. Damit zupft man einzelne Saiten an oder streicht über mehrere Saiten hinweg.




Aber seid vorsichtig. Der Eingangs erwähnte Vergleich der Gitarre mit einer Frau wurde nicht umsonst gewählt. Zupft und streicht sie gefühlvoll an, dann gibt sie auch frohlockende Töne von sich Augenzwinkern Ihr sollt die Saiten nur zum Schwingen bringen, und sie nicht rausreißen, da genügt schon ein leichtes Drüberstreichen.



Daher solltet ihr beim Anspielen mehrerer Saiten das Plektrum nicht steif halten, sondern ein wenig mit der Hand nachgeben, egal, ob ihr von unten oder von oben anspielt. Versucht dabei möglichst locker zu belieben und den Arm nur so viel zu bewegen, wie nötig ist, um aus dem Handgelenk zu spielen.




TIPP für schnelle Notenfolgen:
Besonders in hohen Schwierigkeitsgraden muss man oft sehr schnell spielen. Dabei kann die Restschwingung der Töne das Treffen der Saite erschweren. Müsst ihr viele schnelle Einzelnoten auf einer Saite spielen (Siehe zum Beispiel das Schluss-Solo von I love Rock n' Roll) dann zupft möglichst weit hinten an der Saite. Da kann die Saite nicht so stark ausschwingen und ihr könnt sie gezielter anzupfen Auf einer richtigen Gitarre würde das die Klangfarbe ein wenig ändern, aber das juckt euch auf der MIDI-Gitarre kein Stück Augenzwinkern



Im Rock zwar unüblich, aber ebenfalls Möglich, ist das Spielen mit der bloßen Hand. Das ist normalerweise eher bei klassischen Akustik-Gitarren üblich, weil der Klang in dem Fall viel sanfter ist - bzw wäre, wenn ihr an einer echten Gitarre spielen würdet. Im Rock bevorzugt man hingegen harte, deutliche Anschläge, daher sind Plektren üblicher.

Bei Song mit dem Playback einer Akustik-Gitarre kann man aber durchaus zum Spiel mit der freien Hand neige. Zum Beispiel die besinnliche Passage in "Roundabout" von Yes, die wurde nämlich auf einer Gitarre mit Stahlsaiten mit den Händen gezupft.

Für AKkorde legt ihr Daumen und Zeigefinger so zusammen, als hättet ihr ein Plektrum dazwischen - siehe oben. Allerdings übernehmen beide Finger hier je eine Funktion. Mit einem kleinen Stück der obern Fläche des Fingernagels am Zeigefinger streicht ihr AKkorde abwärts an, der Daumen ist für die Gegenrichtung zuständig, also fürs aufwärts anstreichen. - ebenfalls mit dem Fingernagel.




Lasst die Hand beim Anschlagen der Saiten schön löcker und "streichelt" die Gitarre Augenzwinkern

Das funktioniert auch mit den weichen Fingerspitzen, wäre dann aber noch sanfter - das sit was für feinfühlige Ohren auf klassichen Konzerten, nicht für Bühnen, auf denen euer Drummer am Rad dreht.

Bei gezupften Einzelnoten nutzt ihr hingegen alle Finger. Dabei übernimmt der Dauben eine Art "Bass-Funktion" und schlägt die drei tieferen Saiten an - also die Saiten E, A und D.

Zeigerfinger, Mittelfinger und Ringfinger übernehmen hingegeen jweiels eine der unteren drei Saiten, also G, H und E'. Bei Kompleexeren Songs verschiebt sich das Layout in sofern, als dass die Finger jeweils eine Saite nach oben rutschen und der Kleine Finger dazukommt. Dann übernimmt der Daumen nurt die oberen beiden Saiten. Dieser Handsatz wird auch gebraucht, um einige Akkorde gleichzeitig oder durch kurz nacheinander folgendes Anzupfen (Arpeggios) zu formen.



Das gehört allerdings alles nicht zum Rock-Alltag. Die Methode mit dem Plektrum sollte vollkommen ausreichen und auch bei den allermeisten Songs authentischer sein.





(wird fortgesetzt)


__________________
1210 Songs


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MUSIK GRUNDLAGEN

Vorwort - bitte lesen:
Dieses Kapitel enthält unheimlich viel Theorie, die für das leichtere Verständnis anhand von Klaviertasten vermittelt wird. Damit das nicht so trocken ist, solltet ihr euch nebenbei ein echtes Keyboard / Klavier nehmen, oder ihr sucht euch im Netz eine Online-Klaviatur, mit der ihr die Schritte nachvollziehen und vor allem die Unterschiede hören könnt.

Eine schöne Online-Klaviatur findet ihr zum Beispiel hier:
http://www.bgfl.org/bgfl/custom/resource...s2/music/piano/

Ihr müsst die Musiktheorie auch nicht an einem Stück lernen. Nehmt euch immer mal ein Kapitel vor. Weiter unten gibt es zu diversen Teilen der Musiktheorie passende Übungen für Gitarre und Bass, die könnt ihr nebenher machen und so das Wissen besser verinnerlichen.

Viel Spaß!

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Was ist Musik?
Töne, die wir mit den Ohren wahrnehmen, sind letztendlich nur Luftschwingungen in unterschiedlichen Frequenzen. Wir nehmen sie permanent wahr, da so ziemlich alles in unserer Umwelt Klänge erzeugt. Absichtlich erzeugte Töne, die in einer Abfolge stehen und untereinander eine Klangbeziehung aufbauen, nennen wir Musik. Instrumente sind nichts weiter als spezialisierte Luftschwingungs-Erzeuger.


Wie entsteht Musik?
In der westlichen Musiktherorie nehmen wir 12 Töne als "saubere" Klänge wahr. Sie definieren sich durch die Abstände untereinander, die man schrittweise einteilt, nämlich in Halbtöne und in Ganztöne.
Diese 12 Töne sind in einer Skala aufgebaut, die ganz schlicht nach Buchstaben sortiert wird , und sich in mehreren Tonlagen wiederholen - von ganz bassig tief bis piepsig hoch.

Die sieben "Stammtöne" heißen
C, D, E, F, G, A, H,
Um das zu verbildlichen, genügt eine Klaviatur



Wie man auf einem Klavier sehr schön sehen kann, wiederholen sie sich - Die weißen Tasten . CDEFGAHCDEFGAHCDEFG usw Diese sequenzielle Abfolge solltet ihr lernen.

Nebentöne

Zwischen diesen Stammtönen liegen die fünf Nebentöne. Ihr erkennt sie an den schwarzen Tasten am Klavier, die jeweils zwischen zwei weißen Tasten liegen. Diese Nebentöne haben je nach Situation zwei unterschiedliche Namen – Ihr Name hängt von der verwendeten Tonart ab.

Töne mit einem #
Muss der Ton für die Tonart von seinem Stamm erhöht werden, dann bekommt er den Suffix „is“. Aus C wird z.B. Cis. Cis ist die schwarze Taste direkt neben dem C. Cis ist somit eine halbe Note höher als C und liegt zwischen C und D. Das gilöt auch für die anderen schwarzen Tasten:

--> Cis, Dis, Gis, Fis, Ais

Als Kürzel für eine erhöhte Note gilt eine Raute # (in der Musik Kreuz genannt). Statt Cis voll auszuschreiben kann man also C# schreiben, statt Dis einfach D#


Töne mit einem b
Muss der Ton für die aktuelle Tonart nach unten herabgesetzt werden, dann erhält er den Suffix „es“. Eine Ausnahme ist der Ton zwischen A und H. Er heißt in Deutschland abgestuft schlicht b (kleiner Buchstabe). International heißt er ebenfalls gesprochen b (flat), wird aber Bb geschrieben.

--> Des, Es. Ges, As, b

Des ist einen halben Ton tiefer als D. Auf dem Klavier wird für das Des die gleiche Taste verwendet wie für das Cis. Warum das so ist, erkläre ich noch.

Das Kürzel für die Herabsetzung ist ein kleines b. Zum Beispiel Db für "Des" oder Gb für "Ges". Da das H international B heißt, sieht man in Rock band 3 auch ein Bb. In Deutschland steht für die Note b allerdings nur ein kleines b (nicht Hb oder etwa bb, das ist was ganz anderes)

„Des“ ist einen halben Ton tiefer als D, „b“ ist einen halben Ton tiefer als H usw.

WICHTIG: Von Natur aus liegt zwischen den Tönen E und F, sowie den Tönen H und C nur ein halber Ton. Darum gibt es keine Zwischentöne wie etwa „His“ und kein „Fes“. Aber es gibt die Ausnahmetöne „Eis“ und „Ces“. Warum das so ist, erkläre ich später. Sie entsprechen tatsächlich den Tönen F und H. Auf einigen Instrumenten decken sich zudem die Zwischentöne. Fis entspricht also Ges und umgekehrt, Zum Beispiel auf dem Klavier. Hier gibt es für Fis und Ges nur ein und dieselbe Taste. Mehr dazu im Kapitel "Enharmonische Verwechselung"

Die verwendeten Töne der Musik heißen je nach Tonleiter also
C – Cis – D - Dis – EF – Fis – G – Gis – A- Ais – H (Ausnahme: Eis, entspricht dem F)




ODER
C – Des – D – Es – EF – Ges – G – As - A – b – H (Ausnahme: Ces, entspricht dem H)




Welche Töne kann man denn miteinander verwenden?

Musik, in der alle 12 Töne irgendwann vorkommt, klingt sehr schräg, schief und bissig. Das liegt daran, dass Klänge untereinander veschiedene Beziehungen pflegen. Diese Beziehungen nennt man Intervalle. Tatsächlich benutzen wir in der Regel nur sieben der insgesamt zwölf Töne in einem Musikstück - (es bestehen Ausnahmeregelungen)
Welche sieben Töne zusammen gut harmonieren, hängt von der gewünschten Stimmung und der Tonlage des Stücks ab.

Solche Sammlungen von sieben zueinanderpassenden Tönen nennt man Tonleitern.



Wie funktionieren Tonleitern?

Es gibt verschiedene Arten von Tonleitern mit verschiedenen Regeln. Sie bestehen aus acht Tönen, die in einer universellen Weise miteinander harmonieren. Allerdings sind der erste Ton (Der Grundton) und der letzte Ton immer derselbe in verschiedenen Tonlagen - der eine Ton ist tiefer, der andere höher, aber die Art des Klangs deckt sich . Eine C-Tonleiter, völlig gleich welcher Art, führt also immer von Grundton zu Grundton. Also von von C zum nächsten C . Eine Dis-Tonleiter führt immer von Dis nach Dis usw.

Für die geläufige Musik kennen wir diverse Typen an Tonleitern. Primär werden verschiedene Abarten von B] Dur[/B] (klanglich eher fröhlich, offen, aufgeschlossen, positiv) und Moll (klanglich eher passiv , tragisch, negativ) gespielt.

Ob man Dur oder Moll spielt, hängt allerdings nicht einzig und allein von der wahl der Tonleiter ab, sondern von den Tönen. die man in dieser Notenasammlung besonders hervorhebt. Das hat einen einfachen Grund:

Jede Dur-Tonleiter ist gleichzeitig eine Moll-Tonleiter, je nach dem, welche Töne man in seinem Musikstück besonders hervorherbt.

Zum Beispiel C-Dur und A-Moll. Beide Tonleitern bestehen aus den selben Tönen, betonen ihre enthaltenen Noten aber anders. Manchmal ist es sogar schwer einzuschätzen, was Dur und was Moll ist. Aber es gibt eine kleine praktische Faustregel:

Der Ton, auf dem das Musikstück endet, ist in vielen Fällen auch der Grundton der verwendeten Tonleiter. Ausnahmen bestätigen die Regel.


Die Basis: Die harmonische Dur-Tonleiter

Wir fangen ganz einfach an und steigern uns gemächlich. Schreiet im Text aber erst fort, wenn ihr wirklich verstanden habt, worum es geht und probiert es am besten auf einem Keyboard oder einer Online Klaviatur aus.


Hier erstmal die Basis: Die natürliche Dur-Tonleiter.

Der Aufbau in natürlichen Dur-Tonleitern ist einfach.
Wie gehabt, acht Töne.

Zwischen beinahe jedem Ton der Tonleiter liegt ein Ganztonsprung, also 2 Halbtonsprünge. Außer zwischen Ton 3 und 4, sowie zwischen Ton 7 und 8 – Da ist es jeweils nur ein halber Ton. Kann man sich gut verinnerlichen, wenn man es irgendwie optisch darstellt.

Grafisch dargestellt entspricht jeder Slash ( / ) einem Halbtonsprung:

1 // 2 // 3 / 4 // 5 // 6 // 7 / 8

um sich das Ganze leichter zu merken, kann man die Tonleiter in zwei gleiche Segmente aufteilen:

1 // 2 // 3 / 4
5 // 6 // 7 / 8

oder
1 // 2 // 3 / 4 ---- || ---- 5 // 6 // 7 / 8

Teilt man die acht Noten der Tonleiter in zwei gleiche Teile zu je vier Noten, sieht man leicht, dass immer zwischen den letzten zwei Tönen der beiden gleichen Teile nur ein halber Ton fortgeschritten wird. Man darf nur nicht vergessen, dass zwischen den zwei Teilen ebenfalls ein Ganztonsprung steht.

Praktische Beispiele:
Wir erinnern uns: Zwischen E und F , bzw. zwischen H und C liegt von Natur aus nur ein Halbtonschritt. Somit entspricht die natürliche C-Dur der Basis aller Töne. In ihr entsprechen alle Töne den Stammtönen.

C // D // E / F --- || --- G // A // H / C



Die Punkte auf der Klaviatur zeigen die Noten die bei dieser Tonleiter verwendet werden. Die lilafarbenen Punkte zeigen einen Halbtonsprung von der vorherigen Note.
Ist in natürlichem C-Dur ziemlich einfach zu verstehen. Dort wo keine schwarze Taste ist, wird nur einen halben Ton weit gesprungen. Das ist bei den betroffenen Tönen E und H von Natur aus so.

Auch in der Notenschrift ist natürliches C-Dur ganz unkompliziert (mehr zum Thema Notenschrift erfahrt ihr im zugehörigen Kapitel weiter unten)





Eine Tonleiter endet aber nicht bei der Grundnote, sondern geht theoretisch unendlich in die Höhe und unendlich in die Tiefe. Daher muss eigentlich auch der Grundton bei natürlichen Dur-Tonleitern lila gefärbt werden.






Jetzt wirds ernst: G-Dur

Das sieht bei anderen Tonleitern aber schon ganz anders aus. Etwa G-Dur. Hier wird das E zum Problem, denn es liegt an sechster Stelle. Zum siebten Ton muss aber ein Ganzton eingehalten werden. Daher führt der Sprung nicht von E zu F (das wäre nur ein halber Schritt) sondern von E zu Fis.

G // A // H / C --- || --- D // E // F# / G


Auch hier zeigen wieder die Punkte an, welche Noten in der Tonleiter vorkommen. Der Lila Punkt zeigt an, wenn von der vorherigen Note nur ein halber Ton weit gesprungen wurde.


In der Notenschrift wird die erhöhte Note mit einem sogenannten Kreuz markiert.Das Kreuz kann auch ganz am Anfang des Notensystems stehen, dann gilt es für das komplette Musikstück (siehe untere Version). Ausnahme: es wird innerhalb des Musikstücks kurzzeitig durch ein Auflösungszeichen außer Kraft gesetzt.



Auf der vollen Klavierskala sieht das Schema dann so aus : Man fängt am besten auf G an und hört mit G auf, darf aber theoretisch alle weißen Tasten spielen, nur das F nicht - da muss man mit dem Fis Vorlieb nehmen, damit es nach natürlichem G-Dur klingt.



Versucht es mal auf einem Keyboard oder einer online Klaviatur - klimpert ein wenig herum.

------------

Noch ein Beispiel: A-Dur

A // H // C#/ D --- || --- E // F# // G# / A

A-Dur ist schon verzwickter. An zweiter Stelle steht ein H, zur dritten muss ein ganzer Ton, also zwei halbe Töne, gesprungen werden. Von H zu C ist aber von Natur aus nur ein halber Ton. Für einen ganzen Ton müssen wir weiter zum Cis. Das zieht sich dann im Rest der Tonleiter weiter, wie ihr in der zweiten Hälfte seht.


Um in A-Dur zu bleiben, dürft ihr nur die Noten spielen, auf denen auch ein Punkt ist.

Hier das Ganze nochmal in Notenschrift. Wie ihr seht, gelten Die Kreuze auch für alle betroffenen Noten, die nicht offensichtlich auf der Linie sind. Egal in welcher Tonalange das C, das F und das G angezeigt wird, die Kreuze erhöhen sie immer zu Cis, Fis und Gis.



Das Schema sieht auf der vollen Klaviatur dann so aus:


----------------


Jetzt wird's richtig fies: Fis-Dur
Noch übler wird es bei komplexen Strukturen. Zum Beispiel Fis-Dur

Fis // Gis // Ais / H || Cis // Dis // Eis / Fis


Auch hier ist der Sprung vom sechsten auf den siebten Ton der Knackpunkt. Zwei Halbtonsprünge vom Dis nach oben wäre normalerweise F (--> Dis, E , F).



Dann gäbe es aber Probleme bei der Darstellung in Notenform, denn im festen Raster der Notenschrift steht entweder ein Kreuz davor, oder eben nicht. Wie man auf diesem Bild gut erkennt:



Außerdem würde es gewissen musikalischen Vorgaben wiedersprechen. Daher gilt eine feste Regel:


Benennungsregel:
Jeder Ton in einer Tonleiter erhält einen neuen Stammnamen und hält sich an den sequenziell folgenden Stammton.
Erklärung: In einer Tonleiter darf ein Stammbuchstabe immer nur ein mal vorkommen, daher darf auf ein F kein Fis folgen, da es zum selben Stamm gehört - auch wenn die Tonleiter nur einen Halbtonsprung vorgibt. Der nächst höhere Ton muss aus der "G" Familie stammen. Auf ein Dis (Stamm D) darf kein F folgen, denn da liegt ein ungenutztes E dazwischen. Darum gibt es die Ausnahme: das Eis

Warum Ausnahme? Weil der Ton Eis auf vielen Instrumenten praktisch einem F entspricht. Auch auf dem Bass oder der Gitarre entspricht ein Eis einem F, weil es für beide Töne nur einen Bund gibt. Hier spricht man von der enharmonischen Verwechselung.

Enharmonische Verwechselung
Da die Unterscheidung zwischen den Tönen Eis und F oder auch zwischen Fis und Ges auf normal gestimmten Klavieren und gebundenen Bässen / Gitarren nicht möglich ist, spricht man hier von der "Enharmonischen Verwechselung". Auf dem Bass oder der Gitarre sind Fis und Ges technisch dieselben Noten, weil man sie nicht durch Versetzen des Fingers anders spielen kann. Fis und Ges liegen auf Gitarre und Bass auf demselben Bund – sie treffen sich auf halbem Weg zwischen F und G. Genauso auf dem Klavier, für Cis und Des steht nur eine Taste bereit.

Auf einer Geige gilt das allerdings nicht, denn auf einer Geige sind keine Bünde oder Tasten vorgegeben. Ein Violinist muss durch kleinste Nuancen einen Unterschied zwischen Eis und F oder zwischen Fis und Ges ausmachen. Der Ton Fis liegt ein winziges Bisschen näher am F als das Ges. Das Ges liegt logischerweise eine hauchdünne Nunace näher am G als das Fis.

In der Rock- und Pop-Musik wird das Phänomen der enharmonischen Verwechselung oft ignoriert, auch wenn das tatsächlich zu kleinsten Schwankungen führt, die einen Song unterschwellig leicht unrein klingen lassen können. Bei einem großen Orchester wird aus diesen kleinen Nuancen schnell ein hörbarer Unterschied, daher wird ein Klavier in einem Orchester enharmonisch auf das zu spielende Werk gestimmt. Die Fis-Taste auf dem Klavier wird also so gestimmt, dass sie immer ein sauberes Ges ausgibt, sofern das Stück eine Tonart mit Ges vorgibt.

Bei einem gebundenen Bass (also ein Bass mit Frets) oder einer Gitarre braucht man sich darum nicht zu kümmern. Auf jeder Saite liegt der nächste Bund immer einen Halbton entfernt. Zum Beispiel G (Saite E, Bund 3) zu Gis (Saite E Bund 4). Zwei Halbtonsprünge ergeben einen Ganztonsprung. Zum Beispiel G (Saite E Bund 3) zu A (Saite E Bund 5)

Beispiel für herabgesetzte Notenstämme

Bisher habe ich nur Tonleitern gezeigt, in denen die Stämme erhöht werden (aus C wird Cis, aus F wird Fis usw.). Hier mal ein Beispiel für herabgesetzte Notenstämme in einer Tonleiter mit Des, Es, b usw. Auch hier wird der Aufbau dadurch bedingt, dass der nächste Ton einer Tonleiter immer aus dem squenziellen Folgestamm kommen muss.

As-Dur:

As // b // C / Des || Es // F // G / as



Vom As, das einen halben Ton unter dem A liegt, zwei Halbtöne nach oben. So kommen wir auf b, die herabgesetzte Version von H, denn vom As müssen wir auf den nächsten Notenstamm. Noch einen Ganzton rauf und wir sind beim C. Und von da aus einen halben Ton hoch wäre Cis, da das aber aus dem selben Stamm kommt wie das C, muss das D herabgesetzt werden und wird zum Des. Klingt kompliziert, ist aber logisch. Beim aufstellen einer Tonleiter kann man sich behelfen, in dem man die Tonstämme drunter schreibt. Dadurch erkennt man leichter, ob der nächste Ton erhöht oder herabgesetzt werden muss.

Beispiel As-Dur:

as -- b -- C -- des || es -- F -- G -- as

Notenstämme:
A H C D E F G A

In der Kürzelschreibweise sieht man es ebenfalls deutlich:
Ab // b // C / Db --||-- Eb // F // G // Ab

Ebenso in der Notenschrift. DEin b zwigt an, dass die zugehörige Note herabgesetzt wird. Hier sind es gleich 4 bs. Auch hier können die Vorzeichen direkt neben der Note stehen - dann gelten sie zum Ende des aktuellen Takts - oder am Anfang des Stücks, dann sind sie allgemeingültig.




Innerhalb einer gewöhnlichen Tonleiter wird aber nur eines getan, herabgesetzt ODER erhöht. Dies erkennt man an den Vorzeichen einer Partitur. Kreuze (# ) erhöhen alle Noten auf derselben Notenlinie, ein b setzt die Note herab. Damit Ausnahmen möglich sind, kann aber auch ein # oder ein b direkt vor einer Note stehen (oder auch ein sogenanntes Auflösungszeichen).


Weitere Typen der Dur-Tonleiter

-----------------------
(Wird noch ergänzt)
-------------------------


-------------------------------------------

Die natürliche Moll-Tonleiter


----------------------------
(Wird noch ergänzt)
-------------------------------















-------------------------------------------

---
Was sind Intervalle?
Technisch gesehen beschreiben Intervalle nur den Abstand zwischen zwei Tönen, also wieviele andere Töne dazwischen liegen. Für die Musik sind Intervalle aber die Puzzelteile für vermittelte Emtotionen , denn die meisten Intervalle haben eine gewisse Signalwirkung. Sowas wird zum Beispiel in der Werbung ausgenutzt.

Ihr kennt bestimmt dien alten Maggie- Werbespott: Maggi - Immer eine gute Suppe...

Das "Maggi" - verwendet ein sehr signalstarkes, aufforderndes Intervall bei den zwei Silben, das wir "Quinte" nennen. Englischsprachige nennen es schlicht "Fifth", was auch den Abstand genau beschreibt. Der Ton der Silbe "Ma" eingerechnet und von da an gezählt liegen fünf Ganztöne zum "ggi". Die Zählweise der meisten Intervalle ist jedoch kompliziert, weil es "kleine" und "große" Intervalle gibt. Auf dieses Thema werden wir aber nur beiläufig eingehen.



Eine Quinte wird gerne genutzt, um eine Steigerung zu erzeugen oder warnend/pompös Aufmerksamkeit zu erregen. Daher setzt amerikanische Militärmusik zum Beispiel gerne auf viele markante Quint-Sprünge.
Hier könnt ihr eine Quinte hören

Ein anderes Intervall kennen wir aus dem Alltag - Tatü tata . Die Feuerwehr ist da - eine sogenannte Quarte, die etwas schärfer ist, als die Quinte. Bei ihr besteht der Abstand nur aus Vier Ganztönen.
Hier könnt ihr eine Quarte hören

Andere sind verträumt erzählerisch, wie die Sexte - My Bonnie is over the ocean - der Sprung von My auf Bonnie ist eine Sexte - oder unscharf mystisch, wie der "Tritonus" (für den ich gerade kein Beispiel finde)
Hier könnt ihr eine Sexte hören


Was sind Akkorde?

Akkorde nennt man auch Mehrklänge. Es sind Kombinationen von mehreren Tönen, sdie gleichzeitig gespielt werden. Der klassische Akkord ist der Dreiklang, bei dem drei Töne gleichzeitig erklingen. Einer davon ist der Grundton - die sogenannten Prime, die die Klanghöhe bestimmt. Bei "einfachen" Dreiklängen kommt zudem die Quinte als höchster Ton dazu (siehe Kapitel Intervalle).

Prim und Quinte zusammen sind im Grunde schon ein Akkord, klingen aber zusammen etwas hohl - so spielte man Akkorde im Mittelalter - Und teilweise heute wieder, aber in ganz anderem Zusammenhang.
Hier könnt ihr einen hohlen Akkord hören

Aus diesem Grund kommt beim Dreiklang ein Ton dazwischen: die Terz

Terzen liegen Drei Töne von der Prim entfernt. Dummerweise gibt es aber gleich zwei Terzern, nämlich eine große und eine kleine -die liegen nur einen halben Ton voneinander entfernt. Dennoch machen sie einen gewaltigen Unterschied aus, denn sie bestimmen das Tongeschlecht des Akkords - Dur oder Moll.

Ein einzelner Dur-Akkord klingt offener und "positiver" als der gleiche Akkord in Moll, der etwas passiver, verhaltener und düsterer rüberkommt.
Hier könnt ihr Dur-Akkorde hören hören

Hier könnt ihr Moll-Akkorde hören

Stücke, die in einer "Dur-Tonart" geschrieben wurden, klingen also in der Regel fröhlicher und positiver, Moll-Werke sind dementsprechend eher traurig- In der Regel, denn hier finden viele Wechselwirkungen statt, die viel zu kompliziert sind, um sie näher auszuführen. Einige davon werdet ihr im Kapitel "Moll und Dur-Tonleitern" kennenlernen.

Hier könnt ihr hören, wie Dur und Moll im Wechsel wirken.

(Wird fortgesetzt)




Kurze Übersicht zur Notenschrift


(wird noch ergänzt....)







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Erste Übungen
Für Bass und Gitarre


Da dieses Tutorial für Rock band 3 gedacht ist, werden ich die Übungen auch anhand von Tabulatur-Schrift zeigen. Trotzdem soll dieser kleine Exkurs Hand und Fuß haben. zumal ihr ja die Musiktheorie vom Klavier (wie oben gezeigt) auf eure Saiten bekommen müsst.

-----------Gitarre:-------------
In der folgenden Tabelle befindet sich die dicke E-Saite ganz unten, die dünne E-Saite ist ganz oben -
Das entspricht eurer Ansicht, wenn ihr die Gitarre umgeschnallt habt. Aus eurem Blickwinkel ist die dicke Saite dann ebenfalls "Unten"





Wenn wir die Nebentöne weglassen, erkennt man sehr gut, dass die allermeisten Stammtöne auf Frets liegen, die auf der Gitarre mit einem Punkt markiert wurden, Ausnahmen sind immer nur die Noten F, C und H.



Natürliche G- Dur - Tonleiter:

Eine G-Dur-Tonleiter spielt sich auf der Gitarre also folgendermaßen:

E|------------------------
H|------------------------
G|------------------------
D|---------------2-4-5--
A|-------2-3-5 ----------
E|--3-5-------------------


G // A // H / C --||-- D // E // F# /G


FINGERSATZ:
Für das schnelle Spielen sollte man dabei einen guten Fingersatz einhalten, bei dem die vier Finger die vier benötigten Bünde abdecken. Man startet also auf der höchsten Seite mit dem Mittelfinger auf dem dritten Bund und dem kleinen Finger danach auf dem fünften Bund. Erst auf der folgenden A-Saite nutzt man den Zeigefinger auf Bund 2, den Mittelfinger auf Bund 3 und den kleinen Finger auf Bund 5 usw. Auf der D-Saite übernimmt der Ringfinger den vierten Bund.


Die G-Dur Tonleiter kann man natürlich auch nach oben hin fortsetzen. Sieht dann so aus:


E|--------------------------------------------------7-8-10-----------
H|-------------------------------------5-7-8-10-------------------------
G|----------------------------4-5-7-------------------------
D|-----------------2-4-5-7---------------------------------
A|--------2-3-5--------------------------------------------
E|--3-5-----------------------------------------------------


Eine weitere, höhere G-Dur-Tonleiter lässt sich starten, wenn man das G auf der A-Saite als Startpunkt nimmt. Das wäre dann A-Saite im 10. Bund. Die Fingerbewegung bleibt jedoch dieselbe.



E|---------------------------------------
H|--------------------------------------
G|-----------------------9-11-12----
D|-----------9-10-12----------------
A|--10-12-----------------------------
E|--------------------------------------

Diese Fingerbewegung gilt netterweise für sämtliche Dur-Tonleitern, weil die Struktur gleich bleibt.
Die ach so komplizierte natürliche Fis-Dur Tonleiter spielt sich somit auch nicht anders, startet nur auf einem anderen Bund.


E|--------------------------
H|---------------------------
G|--------------------------
D|---------------1-3-4----
A|-------1-2-4------------
E|--2-4-------------------




----------------Bass:----------------


Beim Bass gelten etwa dieselben Regeln wie bei der Gitarre. Nur hat der Bass eben weniger Saiten




Eine G-Dur-Tonleiter spielt sich auf dem Bass also folgendermaßen:

G|------------------
D|---------------2-4-5
A|-------2-3-5 ------
E|--3-5------------


G // A // H / C --||-- D // E // F# /G


Für das schnelle Spielen sollte man dabei einen guten Fingersatz einhalten, bei dem die vier Finger die vier benötigten Bünde abdecken. Man startet also auf der höchsten Seite mit dem Mittelfinger auf dem dritten Bund und dem kleinen Finger danach auf dem fünften Bund. Erst auf der folgenden A-Saite nutzt man den Zeigefinger auf Bund 2, den Mittelfinger auf Bund 3 und den kleinen Finger auf Bund 5 usw. Auf der D-Saite übernimmt der Ringfinger den vierten Bund.


Die G-Dur Tonleiter kann man natürlich auch nach oben hin fortsetzen. Sieht dann so aus:

G|-------------------- ------4-5-7-9-11-12
D|----------------2-4-5-7--------------
A|--------2-3-5----------------------
E|--3-5----------------------------


Bund 5 auf der D-Saite ist sowohl der letzte Ton der Tonleiter, als auch der erste Ton in der nächsthöheren Oktave. Auf der G-Saite wirst du jedoch mit den Fingern nachrücken müssen.

Eine weitere G-Dur-Tonleiter lässt sich starten, wenn man das G auf der A-Saite als Startpunkt nimmt. Das wäre dann A-Saite im 10. Bund. Die Fingerbewegung bleibt jedoch dieselbe.


G|----------------------9-11-12
D|-----------9-10-12--------
A|--10-12----------------
E|-----------------------

Diese Fingerbewegung gilt netterweise für sämtliche Dur-Tonleitern, weil die Struktur gleich bleibt.
Die ach so komplizierte Fis-Dur Tonleiter spielt sich somit auch nicht anders, startet nur auf einem anderen Bund.


G|-----------------
D|----------------1-3-4
A|--------1-2-4------
E|--2-4------------

(wird fortgesetzt)


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Gefällt mir bisher auch sehr gut, weiter so smile

An dieser Stelle auch mal ne dumme Frage zum Pro-Mode: Es gibt dort diese hellblauen noten mit dem X drauf, wie soll man die spielen? Im Tutorial wird erklärt man sollte die Saiten mit der Hand stummschalten ooder so ähnlich, egal was ich mache, ich verpasse die Noten immer. Erklärt doch bitte mal jemandem der noch nie Gitarre spielt was ich tun soll und vor allem wie man das macht damit das Spiel das auch erkennt.

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Da der Mute-Button von der Gitarre weggekürzt wurde, kannst du nicht mehr mit der Hand dämpfen wie vorgesehen, Spiel die Akkorde einfach ohne gehaltenen Griff.


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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von karaokefreak: 27.11.2010 20:23.

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Zitat:
Original von Schmichel
Gefällt mir bisher auch sehr gut, weiter so smile

An dieser Stelle auch mal ne dumme Frage zum Pro-Mode: Es gibt dort diese hellblauen noten mit dem X drauf, wie soll man die spielen? Im Tutorial wird erklärt man sollte die Saiten mit der Hand stummschalten ooder so ähnlich, egal was ich mache, ich verpasse die Noten immer. Erklärt doch bitte mal jemandem der noch nie Gitarre spielt was ich tun soll und vor allem wie man das macht damit das Spiel das auch erkennt.

Michael


Das sind Dead Notes oder auch sogenannte Ghost-Notes (machen dann mehr ein perkussives Geräusch und keinen singenden Ton), die normalerweise gespielt werden, in dem man die Saiten nur dämpft. An der echten Gitarre kann man das bequem mit der Greif-Hand irgendwo auf den Bünden machen. Also nicht runterdrücken, sondern nur Finger auf die Saiten legen. Es geht aber auch, den Handballen der Schlag-Hand am Ende auf die Saiten zu legen.

Hier ein paar grundlegende Begriffe für Gitarren-Anfänger.

Zitat:
Original von karaokefreak
Da der Mute-Button von der Gitarre weggekürzt wurde, kannst du nicht mehr mit der Hand dämpfen wie vorgesehen, Spiel die Akkorde einfach ohne gehaltenen Griff.


War das bei der Mustang (hab sie leider noch nicht) über einen Button gedacht, der auch noch weg rationalisiert wurde? Und kann man das nicht mit dem Handballen am Ende der Saiten machen? Das wäre schade.

Edit: Ok, alles klar. Wie soll man nicht wirklich schwingende Plastik-Saiten auch dämpfen. großes Grinsen Dachte bisher immer, wenigstens die sind aus Stahl.


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28.11.2010 09:10 Micha ist offline E-Mail an Micha senden Beiträge von Micha suchen Nehmen Sie Micha in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von karaokefreak
Ach ja, wer macht denn nu den keyboard Guide? Gibt's nen Freiwilligen, dann hamwa alles komplett...


Da wir beide über eine ähnliche Ausbildung verfügen, wollte ich das ursprünglich machen. Im Moment hab ich aber einfach keine Zeit. Wir hatten zwei große Shows im November/Dezember, dazu zwei Magazine raus hauen. Vor Weihnachten noch drei weitere Ausgaben vorbereiten und ein Redaktionsschluss. Wenn ich Anfang Januar Urlaube habe, gehe ich auf dem Zahnfleisch und werde definitiv NICHTS machen.

Wenn das also jemand Anderes übernehmen könnte... NUR ZU großes Grinsen


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Falls noch nicht bekannt...

Unterstützend bietet Fender,wie angekündigt, kleinere Online-Kurse (Video) kostenlos an

Fender RB3 PROMOTION


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was noch zu sagen wär, gibt keine Sprache her...
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Als Anfänger möcht ich kurz berichten: meine Mustang ist heute gekommen und ich war sehr aufgeregt, endlich damit zu spielen. ^^

Ich habe zwar selbst 'ne billige E-Gitarre mit 'nem kleinen Marshall-Verstärker, spiele aber wirklich selten, habe es auch nie gelernt und probiere ab und zu mal, nach Tabs zu spielen. Bin also totaler Anfänger.

Weil ich es nicht abwarten konnte, habe ich einfach mal "The Hardest Button To Button" auf Experte gestartet. Und da kam ich schon gar nicht hinterher, aber - ich habe dank der Tabs auf der echten Gitarre auf Anhieb kapiert, wie zumindestens die einzelnen Töne funktionierten, nur mein Gehirn kam nicht hinterher. Augenzwinkern Ich muss aber sagen, dass ich es mir schlimmer vorgestellt habe, z. B. dass ich viel öfter die Saiten mit der rechten Hand verfehle (dass ich nicht weiss, wo ich gerade bin).

Dann habe ich das besagte Lied auf Pro-Bass probiert und nach ein bisschen Üben habe ich bei Experte 90% geschafft. Man spielt zwar nur eine Saite, aber trotzdem hat's Spaß gemacht. Und vom Sliden tut einem wie bei einer echten Gitarre der Finger weh. großes Grinsen

Habe heute die ersten Übungen gemacht und will auch brav alles nacheinander machen, ohne mich in irgendwas Schweres zu stürzen.

Mein Problem ist noch, dass ich nicht klarkomme, mit dem Plektrum zu spielen, weil ich dann erst recht nicht weiss, auf welcher Saite ich grad bin. Meint ihr, es ist falsch, so anzufangen?


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1 1 th M a y : 4 L Y N - Q U A S A R

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von cybie: 20.01.2011 01:21.

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Nö cybie,

falsch ist es sicher nicht. Jeder so wie er kann.

Und das "Seiten"-Problem haben hier viele.
Mich mit eingeschlossen.

Ich gehe sogar so weit und behaupte,
das man mit der Fender genau aus diesem Grund besser spielen wird als mit der Mustang.
Du hast a)unterschiedlich dicke Seiten und weißt wo Du gerade bist ohne hinunter sehen zu müssen und b) kannst Du da auch besser übers Fretboard sliden.


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Mir gehts immernoch so, dass ich dann und wann mal die Orientierung verlier auf welcher Saite ich grad anschlag.

Auf den Tasten oben komme ich auch regelmässig durcheinander, da mir da einfach die durchgehende Saite fehlt für die Orientierung der Finger. Mit den vielen kleinen Tasten ist das schon nicht ganz so leicht.
Mal ganz abgesehn davon, dass der Schmerzfaktor wegen der eckigen Tasten mit Lücken zwischen meiner Meinung nach NOCH höher ist als bei ner echten Gitarre.

Geh's einfach locker an, das wird mit der Zeit schon besser. Augenzwinkern


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20.01.2011 07:42 tw1l1ght ist offline E-Mail an tw1l1ght senden Beiträge von tw1l1ght suchen Nehmen Sie tw1l1ght in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie tw1l1ght in Ihre Kontaktliste ein
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Ich bin auch zuversichtlich, wenn ich gestern nach 2 Stunden schon viel besser war als ganz am Anfang. smile

Es stimmt schon, die Orientierung ist nicht so gut, wenn man keine durchgehende Saite hat. Wenn ich was Einfaches (etwas dass sich immer wiederholt) gespielt habe, habe ich manchmal gar nicht auf's Bild geguckt sondern nur auf meine Finger. War schon was anderes, bei Rock Band etwas zu spielen, ohne dass man zum Fernseher gucken muss. smile

Ich habe mir auch überlegt, auf die Squier zu warten. Doch weiss ich, ob mich Pro-Guitar fesseln wird? Deshalb hab ich jetzt doch schon die Mustang geholt und bei 118€ kann man nicht meckern. Wenn ich merke, dass ich es mit der Gitarre ernst meine (oder sie mit mir großes Grinsen ), dann werd ich mir sicher Gedanken über die Squier machen.

Bass spielen macht mit der Mustang irgendwie mehr Spaß, weil da das "Zupf-Feeling" besser rüberkommt. großes Grinsen


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Ich befürchte ja immer noch, dass man zum Erlernen der Pro-Gitarren besser die 5-Button Gitarren ganz beiseite lassen sollte, da man sonst mit der Umstellung rechts/links --> oben/unten zu große Probleme bekommt.

Mein "Gehirn" ist immer noch so geeicht auf "siehst du Rot nach grün (links nach rechts) dann mach linke Hand nach rechts.

statt

"Siehst du Saite 1 auf Saite 2 (links nach rechts) dann mach BEIDE Hände nach unten" (Saite 2)

Das treibt mich hier als nicht-Gitarre-Spieler in den Wahnsinn... Bana

ganz schön frustig, da habt ihr Real-Gitarre-Spieler glaube ich echt nen mächtigen Vorsprung.

Ich zwing mich jetzt zumindest schonmal, auch bei den leeren Noten die linke auf die entsprechenden Saiten mitzubewegen.
20.01.2011 08:32 docus ist offline E-Mail an docus senden Beiträge von docus suchen Nehmen Sie docus in Ihre Freundesliste auf
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Geht mir genauso.
Ich kann den 5-Button-Modus bei mir aber nicht einfach komplett einstelln, da mir spätestens nach 2 Stunden mit der Mustang die Finger so dermaßen wehtun, dass ichs freiwillig erstmal wieder sein lasse.


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Das Verlangen nach den 5 Knöpfen hatte ich gestern gar nicht. Mir war ganz bewusst, dass ich jetzt Saiten und 1 Mio Knöpfe großes Grinsen habe. Wenn ich was nicht schaffe, dann einfach, weil ich zu langsam bin. Anstatt meine Finger dann zu der jeweiligen Saite zu bewegen, starre ich nur blöd das Bild an. xD Aber das hatte ich vor fast 3 Jahren bei Guitar Hero auch, wo ich das überhaupt das erste Mal gespielt habe bzw. auch bei den Drums.

Hach, das ist so ein schönes Gefühl... ich hab wieder dieses Gefühl, dass ich jetzt gerne von der Arbeit wegmöchte, um weiterzuüben. großes Grinsen Aber es stimmt, nach den 2 Stunden gestern konnte meine linke Hand echt nicht mehr. smile Ich hab dann auch gemerkt, dass ich sehr verkrampft war und es nicht mehr so gut ging.


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20.01.2011 09:26 cybie ist offline Homepage von cybie Beiträge von cybie suchen Nehmen Sie cybie in Ihre Freundesliste auf
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Bin ich ja froh dass es euch Gitarrenspielern wenigstens etwas auch so geht.

Es ist ja nicht so, dass man nicht weiss, wo man drücken/anschlagen muss...

Zusätzlich habe ich allerdings das Problem, dass ich dann bei den Songs ein korrektes Fingerplazieren ausser acht lasse, d.h. ich spiele eigentlich den ganzen Song mit dem Zeigefinger.

Ist natürlich langfristig tödlich, ich arbeite dran Augen rollen

Ok ok ich denke der richtige Weg ist wohl neben den Übungslektionen einfach mal ein paar Songs auf ....60(?)% zu spielen und sich zu Mehr-Fingern zwingen.
Verstand sagt: Machs gleich vernünftig Junge!
Gefühl sagt "Bist du bescheuert, Oben-Unten-Rechts-Links- Alles zu schnell-und auch noch beide Hände, da willst du auch noch schön Fingerchen aussuchen ? inMYface

...ihr wisst was ich meine (seufz)
20.01.2011 10:06 docus ist offline E-Mail an docus senden Beiträge von docus suchen Nehmen Sie docus in Ihre Freundesliste auf
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Was das Problem angeht, solltest du dir einen FIngersatz angewöhnen - dazu werde ich demnächst ein Kapitel hier rein machen, wenn ich das Tutorial wieder ausbaue.

Das gehört sogar teilweise zum Thema Tonleitern dazu

Mach mal folgendes: Nimm dir die Gitarre und setzte den Zeigefinger auf den dritten Bund der tiefen E Saite (Note G). Halte den Finger dort und lege nun den Ringfinger auf den fünften Bund der E-Saite (Note A), so als ob du mit deiner Hand eine Brücke schlagen würdest. Behalte dabei den Zeigefinger im Dritten Bund. Das ist die Grundposition für den Fingersatz.

Wie du zweifellos schon gemerkt hast, hast du nun Mittelfinger und kleinen Finger fei. Wenn du sie aufsetzen würdest, würden sie jeweils auf einen Bund passen - deine Finger liegen dann in einer Reihe , jeder FInger auf einem Bund. Du wirst alle vier Finger jedoch nur sehr selten beim Gitarre spielen nutzen, stattessen wirst du die "Brücke" mit unterschiedlichen Fingern schlagen. Wichtig ist dabei, dass jeder Finger einen Bund übernimmt, auch wenn du eine oder mehrere Saiten nach unten gehst.


Praktische Übung hierfür: G-Dur Tonleiter
Fange bitte mit dem MITTELFINGER an und setze ihn auf der tiefen E-Seite in den dritten Bund (Ton G)
Und jetzt spielst du folgendes

Mittelfinger:
300000 (G)

kleiner Finger (+Mittelfinger dahinter)
500000 (A)

(nun die Hand eine Seite nach unten versetzen)

Zeigefinger
020000 (H)

Mittelfinger (+Zeigefinger dahinter)
030000 (C)

Kleiner Finger (+Zeigefinger + Mittelfinger dahinter)
050000 (D)

(Wir wechseln erneut die Saite - eine nach unten auf dei D-Saite)

Zeigefinger
002000 (E)

Ringfinger (+Zeigefinger dahinter)
004000 (Fis)

Kleiner Finger (+Zeigefinger + Ringfinger dahinter)
005000 (G)


Wenn du alles richtig machst, bewegt sich deine Hand im Grunde nur die Seiten hinunter, während deine Finger immer im gleichen Bund bleiben.

Dann machst du das ganze wieder rückwärts
005000 (G)
004000 (Fis)
002000 (E)
050000 (D)
030000 (C)
020000 (H)
500000 (A)
300000 (G)


Und wieder vorwärts...

300000 (G)
500000 (A)
020000 (H)
030000 (C)
050000 (D)
002000 (E)
004000 (Fis)
005000 (G)


Würdest du diese Folge auf einer richtigen Gitarre anzupfen, so könnstest du die G-Dur -Tonleiter hören. Eie ähnliche Übung findest du auch in Rock Band 3 unter dem Tutorial-Punkt "Tonleitern". Da kannst du das alles praktisch üben.

Dieser Fingersatz gewährt dir schnelle Wechsel auf allen sechs Seiten. Das Üben den Tonleiter hilft dir, zwischen den Fingern umzuschalten. Und der Witz ist, es funktioniertt so auch bei allen anderen Tonleitern. Brauchst nur die Hand verschieben und mit einem anderen Ton anfangen. Beginnst du mit dem Mittelfinger auf dem Ton A (fünfter Bund) und gehst genau die gleiche Technik an, spielst du die A-Dur-Tonleiter.

500000 (A)
700000 (H)
040000 (Cis)
050000 (D)
070000 (E)
004000 (Fis)
006000 (Gis)
007000 (A)



Beachte jedoch:
Der Zeigefinger bleibt immer auf dem untersten Bund der aktuellen Saite, denn genau wie bei der fünf-knopf Gitarre zählt immer nur der höchste Bund - ist einfach eine sache der Logik, denn wenn du die Seite schon mit dem Ringfinger festhälst, ist es völlig wurst, was dein Zeigefinger dahinter macht, er kann den Ton nicht verändern. Wenn du den Zeigefinger drauflässt, hälst du die Hand allerdings ruhig und kannst gezielt zwischen den Saiten Wechseln. Du nimmst alle anderen benötigten Finger und setzt sie einfach darüber. Wenn du den kleinen Finger verwendest, sind also drei Finger auf einer Saite: Zeigefinger, Mittel oder Ringfinger (je nach Ton) und kleiner Fingerr.

Ein geübter und gedehnter (!) Gitarrist ist in der Lage, seine Hand so weit zu strecken, dass er mit Zeigefinger und kleinem Finger fünf Bünde überbrücken kann. Versucht das blos nicht als Anfänger zu erzwingen, denn ihr macht euch damit die Hand kaputt. Es ist euer langfristiges Ziel, das ihr mit korrekt ausgeführtem Fingersatz auf vier Bünden beinahe automatisch lernt, wenn ihr euch immer zwingt, sauber und ordewntlich zu spielen. Ihr werdet sehen, dass eure Hand innerhalb von zwei bis drei Jahren eine merklich höhere Spannweite bekommt.


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